
Der Preis eines Desjoyaux-Pools hängt von der Größe des Beckens, dem gewählten Filtersystem und den Gestaltungsmöglichkeiten ab. Für einen rechteckigen, unterirdischen Pool von 6 x 3 m mit Treppe liegt der durchschnittliche Preis zwischen 13 000 und 17 500 Euro inkl. MwSt., einschließlich Installation. Dieser Preis stellt einen Ausgangspunkt dar: Die Unterschiede werden größer, sobald man eine Wärmepumpe, eine geflieste Liegefläche oder eine verstärkte Folie hinzufügt.
Gestaltungssteuer und gesetzliche Schwellenwerte: das versteckte Budget eines Desjoyaux-Pools
Die meisten Preistabellen enden beim Preis des Beckens und der Installation. Die tatsächlichen Kosten eines Projekts beinhalten auch die lokale Besteuerung, die je nach Fläche des Beckens variiert.
Die pauschale Grundlage der Gestaltungssteuer für Pools wird für 2026 mit 251 Euro pro Quadratmeter angekündigt, gegenüber 262 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2025. Für ein durchschnittlich großes Becken entspricht diese Steuer mehreren tausend Euro, die je nach Gemeinde in ein oder zwei Raten zu zahlen sind.
Die Flächenschwellen beeinflussen auch die administrativen Verfahren und damit die Fristen und Nebenkosten:
- Ein Becken von weniger als 10 m² kann grundsätzlich ohne vorherige Erklärung installiert werden, was die Antragskosten und die Fristen reduziert.
- Zwischen 10 und 100 m² ist eine vorherige Bauanzeige bei der Gemeinde erforderlich, mit einer Bearbeitungszeit von etwa einem Monat.
- Über 100 m² kann eine Baugenehmigung je nach lokalem Bebauungsplan erforderlich werden, was das Verfahren verlängert und möglicherweise die Hinzuziehung eines Architekten notwendig macht.
Bevor man die Angebote vergleicht, sollte man daher die Kosten eines Desjoyaux-Pools mit dem Betrag der in Ihrer Gemeinde geltenden Gestaltungssteuer abgleichen. Die DGFiP nutzt mittlerweile Luftbilder, um nicht deklarierte Becken zu identifizieren, mit möglichen Nachforderungen über mehrere Jahre.

Desjoyaux-Pool Angebot 6 x 3 m: Kostenaufstellung
Ein typisches Angebot für einen unterirdischen Desjoyaux-Pool von 6 x 3 m ermöglicht es, die Budgetverteilung zwischen Rohbau, Abdichtung und Filtration zu visualisieren.
| Posten | Ungefähre Kosten ohne MwSt. |
|---|---|
| Absteckung, Erdarbeiten, Fundament | 2 000 Euro |
| Montage der Strukturen, Bewehrung, Betonieren | 3 800 Euro |
| Mauerwerk der Liegeflächen | 1 000 Euro |
| Verfüllung, Abschluss, Estrich | 1 300 Euro |
| Randsteine Modell Classic | 1 200 Euro |
| Folie 75/100e | 1 500 Euro |
| Filtersystem PFI 180 | 1 800 Euro |
| Treppe RE 276 | 1 200 Euro |
| Inbetriebnahme und Überprüfung | 1 000 Euro |
| Zwischensumme ohne MwSt. | 13 800 Euro |
| Mehrwertsteuer 20 % | 2 760 Euro |
| Gesamtbetrag inkl. MwSt. | 16 560 Euro |
Der Rohbau (Erdarbeiten, Strukturen, Beton) macht fast die Hälfte des Budgets aus. Das integrierte Filtersystem PFI 180, das spezifisch für Desjoyaux ist, macht etwa 13 % des Gesamtbetrags ohne MwSt. aus. Dieser Posten unterscheidet die Marke: Die Filtration ohne unterirdische Rohrleitungen vereinfacht die Installation und reduziert langfristig das Risiko von Leckagen.
Optionen, die die Rechnung erhöhen
Ein Forumbeitrag (Abteilung 77) erwähnt ein Angebot von 36 000 Euro für ein Becken von 7 x 3 m, das eine Wärmepumpe, eine Sicherheitsabdeckung und 21 m² geflieste Liegefläche umfasst. Der Unterschied zum nackten Becken von 6 x 3 m erklärt sich durch drei Posten: die Wärmepumpe (mehrere tausend Euro), die Sicherheitsabdeckung und die Gestaltung der Liegefläche.
Auf seiner Facebook-Seite hat Desjoyaux einen Preis von 17 500 Euro inklusive Installation für ein zeitlich begrenztes Sonderangebot angezeigt. Dieser Preis entspricht einem Standardbecken ohne Wärmepumpe oder umlaufende Gestaltung.

Jährliche Nutzungskosten eines Desjoyaux-Pools: Filtration, Wasser und Wartung
Der Kaufpreis stellt nur einen Teil des Gesamtbudgets dar. Die jährlichen Nutzungskosten decken den Stromverbrauch der Filterpumpe, die Wasserbehandlungsprodukte, die partielle Wassererneuerung und den regelmäßigen Austausch der Folie ab.
Die Filtrationstechnologie ohne unterirdische Rohrleitungen reduziert den Stromverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Systemen mit Skimmern und Rohrleitungen. Da die Anzahl der Anschlüsse begrenzt ist, sinken die Druckverluste im hydraulischen Kreislauf, was es der Pumpe ermöglicht, mit geringerer Leistung zu arbeiten.
Was die Wartungsprodukte betrifft, so hängt das Jahresbudget vom Wasservolumen, der Nutzung des Beckens und der Qualität des lokalen Wassers ab. Die wiederkehrenden Posten setzen sich wie folgt zusammen:
- Behandlungsprodukte (Chlor, pH, Algenbekämpfung): ein Budget, das jede Saison eingeplant werden muss, variabel je nach Region und Exposition des Beckens.
- Partielle Wassererneuerung: Die lokalen Vorschriften und die natürliche Verdunstung erfordern eine regelmäßige Auffüllung des Wasserspiegels.
- Austausch der Folie: Ein Wechsel sollte alle zehn bis fünfzehn Jahre je nach gewählter Dicke (75/100e oder mehr) eingeplant werden.
- Strom für die Filterpumpe: Das integrierte System von Desjoyaux verbraucht weniger als ein klassisches Rohrleitungssystem.
Desjoyaux-Pool und Immobilienwert: eine doppelte Berechnung
Die Installation eines unterirdischen Pools erhöht den Grundstückswert, aber auch die Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer. Die Gestaltungssteuer, die einmalig zu zahlen ist, kommt zu dieser dauerhaften Neubewertung hinzu.
Für ein durchschnittlich großes Desjoyaux-Becken hängt der Anstieg der Grundsteuer vom kommunalen Koeffizienten und der deklarierten Fläche ab. Diese jährliche Steuererhöhung sollte in die Rentabilitätsberechnung einfließen, insbesondere wenn die Immobilie für die saisonale Vermietung vorgesehen ist.
Das Verhältnis zwischen dem Kaufpreis des Beckens und dem potenziellen Wertzuwachs beim Wiederverkauf variiert stark je nach geografischer Lage. In Gebieten, in denen die Nachfrage nach Häusern mit Pools hoch bleibt, rechtfertigt sich die Investition leichter als in Regionen, in denen der Markt weniger angespannt ist.
Die Gesamtkosten eines Desjoyaux-Pools beschränken sich nicht auf das ursprüngliche Angebot. Gestaltungssteuer, Grundsteuer und jährliches Wartungsbudget stellen dauerhafte Posten dar, die das Gesamtbudget des Projekts belasten, manchmal ebenso stark wie das Becken selbst über ein Jahrzehnt Nutzung.